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Gemeinde Gnesau - Holzstraßengemeinde im Oberen Gurktal - Nationalpark Nockberge - Kärnten

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Partnergemeinde

Marktgemeinde Hornstein im Burgenland
www.hornstein.at

Abbild der Urkunde HornsteinDie ersten Kontakte zwischen den Gnesauern und den Hornsteinern wurden zu Weihnachten 1978 geknüpft, als der damalige Feuerwehrkommandant der FF Hornstein Franz Wimmer in Gnesau auf Schiurlaub war. Schon im Juni 1979 fuhr die FF Gnesau unter Kommandant Friedrich Offner das erstemal nach Hornstein. Im Herbst desselben Jahres schlossen die Feuerwehren Gnesau und Hornstein eine Feuerwehrpartnerschaft ab. Gegenseitige Besuche verstärkten im Laufe der Jahre die freundschaftlichen Beziehungen, sodass es 1985 zum Abschluss einer Partnerschaft zwischen der Marktgemeinde Hornstein unter Bürgermeister Peter Schmitl und der Gemeinde Gnesau unter Bürgermeister Erwin Glatz kam. Die Feierlichkeiten fanden 1985 in Hornstein und 1986 in Zedlitzdorf statt. Die Marktgemeinde Hornstein gehört zur Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt-Umgebung, hat eine Fläche von 37,09 km² und 2.765 Einwohner.

Partnergemeinde Hornstein aus der Vogelperspektive

Bedingt durch die strategisch bedeutsame Lage am Westhang des Leithagebirges an der Römerstraße zwischen Wien und Ödenburg hat Hornstein eine reichhaltige historische Tradition. Streufunde belegen eine kontinuierliche Besiedelung des Gebietes seit der Jungsteinzeit. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1271 als "Terra Zorm" (Graben, ältester Ortsteil unterhalb des Schloßberges). Der heutige Name - Hornstein - scheint erstmals 1397 in einer Urkunde auf. 1364 erwarben die Brüder Kaniszai, die in den Jahren 1340/41 als Grenzfestung errichtete Burg und bauten sie als Herrschaftssitz aus. Der Ort und seine Bewohner erlebten die wechselhafte Geschichte eines von Grenzlandfehden geprägten Landstrichs mit. Um 1463 wurde die Burg im Zuge kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Österreich und Ungarn zerstört. Bei den Türkenkriegen 1529 und 1532 wurde der Ort total verwüstet und die Einwohner getötet oder verschleppt. Danach erfolgte um 1540 die Neubesiedelung des Ortes mit Kroaten. Unter der Herrschaft Ruprechts von Stottzingen erfolgte der Wiederaufbau. So wurde die während der Türkenkriege schwer beschädigte Annakirche wiedererrichtet (erbaut im 14. Jahrhundert) und ein Spital erbaut. Schließlich war es Graf Franz Nadasdy, der durch die Erneuerung des Marktprivileges und durch die Einführung einer eigenen Gerichtsbarkeit (1651) dem Ort einen neuen machtpolitischen Höhepunkt bescherte. Diese Entwicklung wurde durch die Pest (1679), den Türkeneinfall (1683), sowie durch die Kuruzzenkriege gestoppt. Unter den Esterhazy's, die die Herrschaft 1703 Übernahmen, wurde Hornstein Herrschaftsvorort (Sitz des fürstlichen Verwalters und des fürstlichen Jagdaufsehers). 1776 erfolgte die Errichtung der neuen Pfarrkirche im Ortszentrum. 1848 erlangte der Ort erneut das Marktrecht. Im Jahr 1852 wurde das heutige Kulturzentrum - Alte Schule - als Schulhaus und Gerichtskanzlei (eigene Gerichtsbarkeit) erbaut. Die Zeit um die Jahrhundertwende war durch die zunehmende Industrialisierung geprägt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der in der Zwischenkriegszeit begonnene Ausbau der kommunalen Infrastruktur (1927 Bau des Rathauses, 1928 Elektrifizierung) fortgesetzt. Im Jahre 1975 wurde ein eigenes Industriegebiet angelegt, um ortsansässigen und neuen Betrieben die Möglichkeit zu geben, sich abseits der Wohngebiete anzusiedeln. Hornstein hat auch als Ausflugs- und Ferienziel Einiges zu bieten. Ein 30 km langer Radweg, eine BMX-Bahn, eine Eisstockbahn, fünf Tennisplätze, ein Reitstall, Baden, Surfen und Tauchen im Neufelder See, Wanderwege ins Leithagebirge und in die Leitha-Auen usw. laden zu sportlicher Betätigung ein. Auch das kulturelle Angebot ist mit einer großen Zahl an historischen Sehenswürdigkeiten (spätbarocke Pfarrkirche, Theresienkapelle aus 1875 u.a.m.) und diversen Veranstaltungen, wie Dorffeste, Tamburizza- und Blasmusikkonzerte, Kirchtage und Jahrmärkte, Mal-, Zeichen- und Töpferkurse, Vorträge und Ausstellungen sehr reichhaltig.

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Gnesau 77
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Tel.: 04278 271
Fax: 04278 826 15
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Donnerstag von 16.00 bis 18.30 Uhr

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und Do. von 14.00 bis 18.30 Uhr