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Gemeinde Gnesau - Holzstraßengemeinde im Oberen Gurktal - Nationalpark Nockberge - Kärnten

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Geschichte

Geschichte mit Highlights


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Amüsante Highlights

Protokollauszüge in Originalfassung:

Sitzung 19.8.1911 Anton Zwatz vlg. Rom erhielt 22 m Schläuche. Als Vergütung hat derselbe zwei Tage Schütt zum Bassin in Gnesau zu führen.

Als Sammler der Mitgliedsbeiträge für 1912 tritt nach hartnäckiger Gegenwehr Herr Peter Schintler vlg. Untermühlbacher wieder hervor.

Vom Landerfeuerwehrverband wird für die Wahl des Landesfeuerwehrkommandanten Karl Ritter (FF Metnitz) angeraten. Es wird davon jedoch abgegangen und ist vom Delegierten Josef Wildpanner vlg. Pratsch gefälligst Chrysant Reiner vlg. Wirt zum Tosten in Villach zu wählen.

Sitzung 11.01.1912: Lästige ausübende Mitglieder erhalten in Bälde ein Ermahnungsschreiben. Die 20-jährige Gründungsfeier wird einhellig auf die 25-jährige verschoben.

Sitzung 08.04.1912: Hauptmann Oberrauter wettert über die schlechte Beteiligung bei den Übungen, was die zutreffenden Personen sicher überhören. Peter Schintler vlg. Untermühlbacher appelliert an die Bauern zur strammen Mithaltung bei den Feuerwehrübungen, was freudigst begrüßt wird. Wilhelm Kotz fragt an, was mit den versprochenen Statutenbüchel los ist.

Sitzung 27.05.1912: Josef Marktl sen. kündigt das an die Feuerwehr gegebene Darlehen von 600 Kronen (für Bassinbau) mit 31.07.1912 auf. Der Betrag muß bei der Darlehenskasse aufgenommen werden. Für die Sammlung der Mitgliedsbeiträge übernimmt der in Vorschlage gebrachte Peter Schintler nach festen Gegenkämpfen wieder das saure Geschäft. Johann Wildpanner, Tischler in Gnesau, wird von ihm zum Gehilfen erkoren.

Sitzung 02.02.1913: Auch für die Majestät "Kaiser Franz Josef" wird als Förderer der Feuerlöschsache mit einem "3-maligen Hoch" gedacht. Die Gemeindevertretung wird angehalten, dafür Sorge zu tragen, dass bei Unglücksfällen die schnellste Pferdebespannung zur Verfügung steht. Matthias Aigner beantragt neue weiße Hosen für die Steigermannschaft, da die alten ziemlich abgewetzt sind.

Sitzung 28.05.1917: Wilhelm Printschler beschwert sich, dass er am 01.06.1916 zum ersten Steiger ernannt wurde, jedoch bei der nächsten Übung wieder bei der Spritze herumsteigen musste.

Sitzung 11.04.1920: Die Handspritze beim Neuwirt wird aus Erhaltungsrücksichten zum Kerschdorfer schleunigst überstellt. Jedes Mitglied wird zur Werbung für neue Mitglieder wärmstens ersucht.

Sitzung 03.04.1921: Fremdes Eigentum von Feuerwehrmännern ist schleunigst aus dem Depot zu entfernen.

Sitzung 25.03.1922: Wegen Beschwerdeführung betreff mangelhafter Einladung zur Hauptversammlung erklärt Schriftführer Lehrer Walder, dass die Zusammenkunft im Spritzenhaus angeschlagen war. Wenn zur Übung gegangen würde, wäre die Kundmachung gelesen worden. Die Aufklärung wird kräftig applaudiert.

Sitzung 20.04.1924: Die durchgestrichenen Sätze des Protokolls, in der nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Unzulänglichkeiten von Kameraden und der Feuerwehr außenstehenden Personen aufgezeigt wurden, müssen gestrichen werden (Nachtrag von Hauptmann Zaminer vor Unterschriftsleistung).

Sitzung 31.10.1927: Motorspritzenführer Hans Marktl wird für die zweistündige Bedienung der Pumpe beim Brand der Brechelbadstube vlg. Sepp am Feld ein "3-maliges Hoch" gerufen. Kommandant Mohar muss Scharfe machen und schließt 7 Männer aus, weil sie seit zwei Jahren keine Übung machen. Franz Oberberger wird den Hornistenkurs in Feldkirchen besuchen. Karl Hobitsch vlg. Raner erklärt sich bereit, Franz Oberberger mit dem Milchtransportauto kostenlos zu führen.

Sitzung 01.04.1929: Franz Oberberger berichtet, dass er umsonst zum Hornistenkurs gefahren sei, weil es keinen Kurs gab. Depotwart Wilhelm Kotz beschwert sich, dass er allein Schlauch zusammenlegen muss. Sein Stellvertreter Leonhard Stampfer soll sich nicht dauernd drücken. Herrn Hans Marktl wird für das Überstreichen der Feuerwehrgeräte mit frischer Farbe der Dank durch erheben ausgesprochen.

Sitzung 10.04.1950: Kommandant Oberberger ruft die Kameraden auf, zu den Übungen pünktlicher zu erscheinen, ansonsten er genötigt ist, eine Strafgebühr zu erheben.

Sitzung 15.08.1952: Kommandant Oberberger gibt bekannt, dass Kameraden, die unentschuldigt der Übung fernbleiben, nicht mehr als Feuerwehrmänner gewertet werden. Bürgermeister Hobitsch teilt mit, dass es nicht angängig ist, dass bei einem Kondukt unter dem Stahlhelm fleißig Zigaretten geraucht wird. Oberberger putzt die selben Männer zusammen.

Sitzung 06.05.1956: Kommandant Oberberger ersucht die Kraftfahrer, den LKW nach dessen Reparatur einzufahren, um im Bedarfsfalle in der Bedienung desselben umgehen zu können.

Sitzung 30.03.1958: Bei der Schauübung streikte die größere Motorspritze wieder einmal. Kommandant Oberberger ermahnt, dass in einem Brandfalle, wie beim Irschlerstadl, nicht dorthin gespritzt werden soll, wo es nicht brennt, sondern es soll die Brandglut bekämpft werden.

Sitzung 07.02.1967: Tätigkeitsbericht Kdt. Oberberger: "... und beim Feuerwehrdepot haben wir auch einige Tage herumgeschissen."

Sitzung 04.03.1969: Oberberger berichtet, dass es im vergangenen Berichtsjahr leider (?) keinen Brand gegeben hat.

Sitzung 08.03.1981: Beim Brandeinsatz am 01.01.1980 in Reichenau erlitt Hanns Kupljenik eine Rauchgasvergiftung und musste im Krankenhaus unter der Glocke liegen.

 

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